Initiative “Stolpersteine in Karben” - WARUM ? Die Initiative setzt sich dafür ein, auch in der Stadt Karben Stolpersteine des Künstlers Demnig in den Bürgersteig einzulassen. Bei der Initiative handelt es sich nicht um einen eingetragenen Verein mit entsprechenden Strukturen und Mitgliedsbeiträgen, sondern um eine „offene Initiative“, die Vorschläge für mögliche Verlegeorte macht und sich als Bindeglied zwischen dem Künstler Demnig und der Stadt Karben versteht. Im Jahr 2007 Gründungsversammlung Die Initiative “Stolpersteine-in-Karben” wurde am 15. Februar 2007 im Ev. Gemeindehaus in Klein-Karben gegründet und bereits - einen Monat später - im März 2007 beschloss die Stadtverordnetenversammlung (einstimmig) auch in Karben „Stolpersteine“ verlegen zu lassen. . Mehr als 100 Einzelschicksale recherchiert Die Initiative recherchiert die Einzelschicksale der vom Nazi-Regime verfolgten und ermordeten Menschen, die in den Ortsteilen der Stadt Karben gewohnt haben. Durch die Unterstützung von Frau Monica Kingreen, Fritz Bauer Institut Frankfurt, Herrn Stadthistoriker Helmut Heide, den Hessischen Staatsarchiven in Wiesbaden, Darmstadt und Weimar, dem Internationalen Suchdienst in Arolsen, den Archiven der Gedenkstätten in Osthofen und Dachau und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus der Stadt Karben ist es gelungen, mehr als 100 Einzelschicksale aus den Ortsteilen der Stadt Karben zusammenzutragen. Grundlage unserer Recherchen über Juden in Groß-Karben waren die Veröffentlichungen von Helmut Weigand: “Gross-Karben und seine Juden”. Viele Zeitzeugen haben mit geholfen. Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt und damit das Projekt “Stolpersteine” auch in Karben möglich gemacht haben. Veranstaltungen der “Karbener Stolperstein-Initiative” Seit 2007 wurden in Karben insgesamt 48 “Stolpersteine” in die Bürgersteige eingelassen. Die “Karbener Stolperstein-Initiative organisiert aber nicht nur die einzelnen Verlegeveranstaltungen (Fotos von den Verlegungen auf den Seiten “InitiativenKalender” und  >hier), sondern führt auch Informationsveranstaltungen zu diesem Thema durch: Zum Vergrößern: Vorschaubild anklicken ... 70 Jahre sind vergangen seit der Machtergreifung der Nazis. Damals wurde auch Karben  braun wie ganz Deutschland – manch einer mag diese Wahrheit gar nicht so gerne hören.  Weshalb er die Stolperstein-Aktion wohl eher argwöhnisch betrachtet. Doch wie Irma Mattner  und Hartmut Polzer ihr Projekt angehen, kann auch Zweifelnde überzeugen: Ihnen geht es  um die Schicksale. Aufzuarbeiten, wer die Menschen waren, die die Nazis aus den  funktionierenden Gemeinschaften der Karbener Ortsteile herausrissen. Damit legen sie nicht  alleine den Finger in die deutsche Wunde. Sondern sie zeigen vor allem auf, weshalb jeder  einzelne Karbener niemals die Augen verschließen sollte, wenn seinem Nachbarn Unrecht angetan wird. So  ist die Arbeit ein flammender Appell für ein gutes Miteinander... (Kommentar von Dennis Pfeiffer-Goldmann in der                               am 14.10.2008) 23.10.07 mit Irmgard Heydorn 13.3.08 mit Stefan Kolb Seniorenkaffee am 4.11.08 27.6.07 mit Trude Simonsohn 12.10.08 Stadtrundgang Gr.-Karben: “Hier waren sie zu Hause” 1.10.10 “Klärchen-Film” im CinePark Trude Simonsohn 8.1.09 Lesung Johannes Winter 4.1.11 Film im Ev. Gemeindehaus 10.11.08 Austellung “Pogrom in Karben” 25.7.09 Info-Stand Anti-Nazi-Demo 14.3.11 Putzen der Stolpersteine 12.4.08 Mazeltov im Jukuz 25.5.11 Clare Zweig im Bürgerzentrum 25.5.11 Clare Zweig im Bürgerzentrum .          Kultur-Ehrenpreis der Stadt Karben Am 3. August 2009 erhält - auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft Kultur - die Initiative "Stolpersteine-in-Karben" den Kultur-Ehrenpreis der Stadt Karben Wir über uns