Initiative “Stolpersteine in Karben”
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Was und wie wir erinnern       	    und was wir darin als Anspruch gelten lassen,                  das wird mit entscheiden                           über das, was aus uns wird                                                               (Karl Jaspers)
  Mit der "Spur” fing alles an... Gunter Demnig bezeichnet sich selbst als "Spurenleger". Anfang der neunziger Jahre legte er zur Erinnerung an die Deportation von 1.000 Sinti und Roma (Mai 1940) eine Spur quer durch Köln. Sein Anliegen ist es, dass Gedenken nicht fern des Alltags, sondern in der Mitte des Lebens stattfindet. Gunter Demnig: “Das wird nie Routine” >hier Mittlerweile finden sich rund 50 000 Steine nicht nur in 800 deutschen Städten, sondern auch in 17 weiteren europäischen Ländern (Stand Jan. 2015).   Am 4. Oktober 2005 wurde Gunter Demnig für das Projekt "Stolpersteine" der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Horst Köhler verliehen. Weitere Auszeichnungen und Biographie >hier
"Stolpersteine" sollen aufmerksam machen auf Orte, an denen rassisch, religiös und politisch Verfolgte des Nationalsozialismus lebten, fliehen mussten, verhaftet, verschleppt oder ermordet wurden. Mehr über das europaweite “Stolperstein - Projekt”  >hier 61 “Stolpersteine” in Karben  >hier
“Stolpersteine” in Karben -  um was geht es? Es sind kleine Messingtafeln, die der Kölner Künstler Gunter Demnig in die Fußwege einlässt.
Gunter Demnig ist der “Erfinder” der “STOLPERSTEINE” Pressebericht “Stuttgarter Zeitung”   >hier Pressebericht “Hambg. Abendblatt”  >hier
Wer finanziert die “Stolpersteine”? "Stolpersteine" werden über Patenschaften finanziert (hauptsächlich von Privatpersonen, Gruppen, Vereinen etc.). Für 120 Euro kann eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung für einen "Stolperstein" bei der Initiative >Stolpersteine in Karben< erworben werden.                                        Kontakt >hier
>mehr hier
 Information for English/American users > “Stumbling Stones     in German Streets” >here > Jews in Groß-Karben, Burg-Gräfenrode,    Okarben and Rendel   >here    (Juden in Groß-Karben, Bg.-Gräfenrode,    Okarben und Rendel) > Life-Video-Conference with Clare Zweig    in Hollywood (FL) and students of the    Kurt-Schumacher-School, Karben >here  Schülerinnen und Schüler der Kurt-Schumacher-Schule in Karben skypen mit Clare Zweig in Hollywood (FL)  >mehr hier  Der Film  Klärchen -  Flucht in eine fremde Welt wurde im September 2010 und im Oktober 2010 sowie im November 2014 im Karbener Kino “Cinepark” gezeigt:   Mehr zum Film >hier      Clare Zweig (Klärchen Kirschberg) ist am 23. Februar 2014 verstorben Mehr über Clare Zweig >hier Klärchens Besuch in Karben >Video hier Presseberichte, Traueranzeige >hier 
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Ur-Urenkelin aus Uruguay auf Spurensuche in Karben: Bild anklicken >>>
Initiative Respekt in Karben >hier
Foto vom Besuch in Hollywood am 25. Januar 2014
Am 26. Juni 2016 wurde in Groß-Karben in der Heldenberger Straße zwischen den Hausnummern 10 und 14 eine “Stolperschwelle” verlegt, die an die Synagoge erinnert,  die in der sogenannten „Reichskristallnacht“ am 10.November 1938 geschändet, angezündet und zerstört wurde. >hier mehr Pressemeldungen von der Verlegung am 26.6.16  >hier
Auf Einladung der Initiative >Stolpersteine in Karben< sprach Frau Trude Simonsohn am 23. Mai 2016 im Ev. Gemeindehaus in Gr.-Karben über ihr Leben und Überleben.   Fotos >hier. Aktuelle Presseberichte >hier . „Ich weiß nicht, warum ich keine Rachegefühle habe. Ich habe wohl kein Talent zum Hassen“, sagt Trude Simonsohn, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs feststellen musste, dass ihre Eltern, fast alle Verwandten und zahllose Freunde ermordet wurden. „Auch ich hatte viele Chancen, tot zu sein. Ich hatte Glück…“ Mehr über Frau Trude Simonsohn >hier
Auch Schicksale von Juden aus Karben sind Thema der Ausstellung im Kurhaus  in Bad Vilbel: Schülerinnen und Schüler  der Kurt-Schumacher-Schule in Karben haben die Schicksale recherchiert >hier (Begleit-) Ausstellung im Karbener Heimatmuseum >hier    
Die Synagoge  in  Groß-Karben Rekonstruktion und Geschichte  >hier   Der 10. Nov. 1938 in Gr.-Karben >hier Austellung 2008: Der Pogrom in Karben: hier   Gedenken 2016 an die “Reichskristallnacht* 1938”: Donnerstag, 10. Nov. 2016, 19 Uhr in der St. Michaelis-Kirche in Kl.-Karben mit Manfred Levy,  Fritz Bauer Institut . Jüdisches Leben heute in Deutschland zwischen Normalität und Befremden                                     2015:           Antisemitusmus von Luther bis heute >hier 2014: Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen.>hier 2013:           Heinz Hesdörffer: “Ich habe überlebt” >hier 2012:             Verbotene Musik und Komponisten   >hier 2011:           Der Pogrom 1938 (Szenische Lesung) >hier  *Woher der Begriff “Reichskristallnacht” stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Er war aber sicherlich keine Erfindung des NS-Regimes. Sprachwissenschaftler vermuten, dass der “Berliner Volksmund” Pate gestanden hat. FNP-Interview mit Rabbiner Andrew Steiman >hier  N24: Woher kommt der Begriff "Reichskristallnacht"? >hier  Übrigens: Im englischen Sprachraum wird der 9. / 10. Nov. 1938     auch als "Crystal night" bezeichnet.